Können wir alle Vitamine und Mineralstoffe, die wir brauchen, über unsere Ernährung aufnehmen?

Was werden wir hier lernen?

Was die Studien über die Defizite in den Regionen CR, SR und AT aussagen

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Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zur Deckung des gesamten Nährstoffbedarfs eines Menschen, aber die Realität zeigt, dass viele von uns unter Vitamin- und Mineralstoffmangel leiden. Dies kann auf den modernen Lebensstil, die sich verschlechternde Bodenqualität, den Verzehr von verarbeiteten Lebensmitteln und ungesunde Essgewohnheiten zurückzuführen sein. In diesem Artikel befassen wir uns mit den neuesten wissenschaftlichen Studien und Daten aus Mitteleuropa, insbesondere aus der Tschechischen Republik, der Slowakei und Österreich, die sich mit Ernährungsmängeln und deren Auswirkungen auf die Gesundheit befassen.


Was sagen die wissenschaftlichen Studien?

1. Meta-Analyse aus Europa (Gröber et al., 2015)

Eine Meta-Analyse hat gezeigt, dass ein großer Teil der europäischen Bevölkerung die empfohlene tägliche Zufuhr von essenziellen Mikronährstoffen wie Vitamin D, Magnesium und Vitamin B12 nicht erreicht. Dieser Mangel wird in Verbindung gebracht mit schlechte Ernährung, die begrenzte Aufnahme von Lebensmitteln, die reich an diesen Nährstoffen sind, aber auch mit Mangel an Sonnenlicht in den Wintermonaten.

2. Österreichischer Nationaler Ernährungsbericht (2017)

Österreichische Untersuchungen haben bestätigt, dass bis zu 73 % der erwachsenen Bevölkerung im Winter an Vitamin-D-Mangel leiden. Darüber hinaus haben bis zu 20-30 % Frauen im gebärfähigen Alter einen Eisenmangel, während junge Frauen Probleme mit einer geringen Magnesium- und Kalziumzufuhr haben.

3. Studie über den Ernährungszustand der Bevölkerung in der Tschechischen Republik und der Slowakei (SZÚ, 2020)

In der Tschechischen Republik leiden bis zu 80 % der Bevölkerung im Winter suboptimaler Vitamin-D-Spiegel, insbesondere bei älteren und schwangeren Frauen. In der Slowakei wurden in einigen Regionen auch niedrige Jod- und Selenwerte festgestellt, was auf schlechter Boden.


An welchen Vitaminen und Mineralstoffen besteht der häufigste Mangel?

MikronährstoffRisikogruppenHauptursachen des Defizits
Vitamin DDie gesamte Bevölkerung (insbesondere im Winter)Sonnenmangel, geringer Fischkonsum
EisenFrauen, VegetarierMenstruation, geringer Verzehr von rotem Fleisch
MagnesiumAthleten, ältere MenschenErhöhte Ausgaben, Stress, schlechte Ernährung
B12Veganer, SeniorenResorptionsstörungen, Mangel an tierischen Produkten
FolsäureSchwangere FrauenErhöhter Bedarf, Mangel an Blattgemüse
Jod, SelenEinwohner einiger RegionenNiedrige Bodenwerte, ungeeignete Nahrungszusammensetzung

Kann man alles über die Ernährung abdecken?

Im theoretischen Idealfall ja, aber in der Praxis hängt es ab von die Qualität der Ernährung, Lebensstil, Lebensabschnitt a Gesundheitszustand. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit wichtigen Lebensmitteln wie fettem Meeresfisch, Algen, Nüssen und fermentierten Lebensmitteln ist für eine optimale Ernährung unerlässlich. Leider sind in Mitteleuropa einige dieser Lebensmittel Nicht verfügbar oder verarbeitete Lebensmittel mit geringem Nährwert verzehrt werden.


Wann sollte man Nahrungsergänzungsmittel in Betracht ziehen?

Nahrungsergänzungsmittel sollten sein ein zweckmäßiges Instrument, sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung. Sie können nützlich sein bei:

  • Nachgewiesenes Defizit (z. B. Vitamin D, Eisen, B12)
  • Erhöhter Bedarf (Schwangerschaft, Sport, Krankheitsphase)
  • Eingeschränkte Ernährung (Veganer, Unverträglichkeiten)
  • Saisonale Einflüsse (Winterzeit, wenig Sonne)

Vor Beginn der Nahrungsergänzung sollte unbedingt ein Arzt oder Ernährungstherapeut konsultiert werden, um die richtige Dosierung sicherzustellen.


Schlussfolgerung

Obwohl eine abwechslungsreiche, lokale und saisonale Ernährung im Idealfall den gesamten Nährstoffbedarf decken sollte, sieht die Realität anders aus. Ein Mangel an einigen Vitaminen und Mineralien wie Vitamin D, Eisen, Magnesium, B12 und Folsäure ist in der CR-, SR- und AT-Region recht häufig. Um diesem Mangel vorzubeugen, ist es wichtig, sich ausgewogen zu ernähren und gegebenenfalls Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, die einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit und zur Vorbeugung chronischer Krankheiten leisten können.


Verwendete Quellen

WHO - Vitamin- und Mineralstoffbedarf in der menschlichen Ernährung, 2. Auflage.

Gröber, U. et al. (2015). Mikronährstoffdefizite bei Patienten mit chronischen Krankheiten. Nährstoffe, 7(6), 4249-4285.

Österreichischer Ernährungsbericht (2017). Bundesministerium für Gesundheit, Österreich.

SZU (2020). Nationale Studie über den Ernährungszustand der Bevölkerung in der Tschechischen Republik.

EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) - Ernährungsempfehlungen und Berichte.